Phänomen Heilung
Kräfte im Inneren
Licht, Töne und Farben helfen uns
Um wieder eins zu werden mit unserer Seele, fangen wir in unseren Zellen an. Die Absichtserklärung Gott – also Leben – manifestiert sich materiell durch die Matrix der ersten Seelenebene in der Zellmitte einer jeden physischen Zelle. Jede Zelle bekommt über diese Ebene einen eigenen Auftrag. Auch wenn das Leben als göttliche Frequenz und die Uressenz in allen Zellen gleich sind, unterscheiden sich doch die Aufgaben der Zellen und die Dichte der verschiedenen Aufgabenbereiche.
Licht
Es ist die atomare Kraft des Lichtes, die jeder Zelle Impulse und Kraft spendet. Das heißt, jeder Mensch könnte über die Konzentration auf seine Zellen und deren Mitte den Zugang zur Seele und damit zur göttlichen Frequenz in jeder seiner Zellen erreichen.
Interessanterweise haben inzwischen auch wissenschaftliche Forschungen bestätigt, dass aus jeder unserer Zellen Lichtimpulse gesendet werden, bis zu 100.000 pro Sekunde. Nach unseren Informationen ist Professor Fritz-Albert Popp, der sich seit Jahrzehnten mit diesem Phänomen beschäftigt, ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Die vom Zellkern ausgehenden, schwachen, aber messbaren, Lichtimpulse werden auch als Biophotonen bezeichnet.
Wenn wir die Energie in unserem Inneren stärken wollen, können wir damit beginnen, in der Zelle diese Lichtimpulse zu unterstützen. Im Einswerden mit dem Licht im Mittelpunkt einer jeden physischen Zelle schaffen wir ein Erkennen, Erfühlen und Erspüren. So wird es möglich, dass ein Leuchten vom Mittelpunkt jeder Zelle ausgeht und in jeden Raum unseres Körpers hineinstrahlt. Der Raum wird sichtbar und mit ihm eine lebendige Bewegung im Raum. Das Licht wird dadurch immer größer und mit dem Licht erhöhen sich die Lebendigkeit und das Fließen der Energien.
Durch Ihre Konzentration beginnen Sie sich vorzustellen, dass die Lichtimpulse einer jeden Zelle versuchen, sich von innen nach außen auszudehnen. Das nennen wir auch die Bewegung des Atomaren Bewusstseins.
Mit diesem Atomaren Bewusstsein beginnt für den Menschen das Erschaffen der physischen Ebene. Es ist der Beginn und das Ende des physischen Daseins auf dieser polaren Ebene – auf der nichtpolaren Ebene gibt es weder ein Anfang noch ein Ende. Das erste manifeste Erfassen der eigenen körperlichen Existenz erfolgt genau hier in diesem Mittelpunkt einer jeden Zelle.
Die Arbeit mit der Meditation „Licht – ein atomares Bewusstsein“ ist daher aus unserer Sicht eine ideale und wesentliche Grundlage auf dem Weg der Entwicklung. Diese Meditation sollte daher so oft wie möglich geübt werden.
Übung: Das Licht in jeder Zelle zu einer wahrnehmbaren Erfahrung werden lassen (...)
Dadurch, dass in dieser Lichtmeditation in den Füßen begonnen wird, können Sie sich als Körperlichkeit in einer neuen Kraft aufbauen. Die jahrhundertelang gelebte Ansicht, dass wir nur aus der Gnade eines anderen leben, führte zum Verlust des Wissens um den eigenen Ursprung in uns selbst. Diese Unterbrechungen nahmen uns die Fähigkeit, uns selbst in uns wahrzunehmen und zu spüren. Darüber hinaus wurde das Fühlen und Spüren lange Zeit als unwichtig erachtet. Wie wir inzwischen wissen, hat dies einen Hauptanteil am Erschaffen von Blockaden.
Dies führte auch zur Unterbrechung von Liebe und Zärtlichkeit in uns. Genau genommen ist es möglich, in der Gesamtheit aller Zellen der Materie diese Aspekte ganzheitlich wahrzunehmen.
Indem wir einzelne Körperteile ignorieren und glauben, sie wären nicht wichtig, erschaffen wir automatisch dunkle Räume in uns. Ein asiatisches Sprichwort sagt: „Wie innen so außen – wie außen so innen“ oder „Wie oben so unten – wie unten so oben“. Das zeigt die Bedeutung des Verbundes, der Gleichmäßigkeit des Fließens und der Versorgung der Zellen. So wirkt sich das Fließgleichgewicht des Körpers und der Materie unmittelbar auch auf das Fließgleichgewicht unserer Seele aus.
Erinnern wir uns: Wir sind geboren, um zu leben – also Erfahrungen zu machen. Wir entscheiden uns manchmal bewusst und manchmal unbewusst für den Schmerz oder die Qual. Wir entscheiden, ob wir unseren Körper gut versorgen oder nicht. Wenn wir uns selbst unseren Körper als Instrument für das Leben in der Polarität schenken, dann sollten wir auch Verantwortung für diesen Körper übernehmen und ihn nähren und pflegen. Diese Verantwortung für uns selbst gilt nicht nur auf der rein körperlichen Ebene: Wer sich gegen das Licht in der Mitte seiner Zellen richtet, würde damit das Leben behindern – sein eigenes Leben. Doch auf die Dauer lässt sich die Lebenskraft als Frequenz aus jeder Zelle nicht behindern und bricht sich dann ihren Weg frei. Die Erkrankung entsteht dort, wo ich selbst das Licht in der Zelle bremse.
Übung: In sich selbst Hinweise zur Veränderung finden (...)
Es gibt auch andere Wege, die Seele zu berühren, zum Beispiel durch die Stimme, Farben oder Töne. Wie ist dies erklärbar?
Wie wir schon gesehen haben, durchdringt die Seele im Menschen alles, von den feinstofflichsten Bereichen bis hin zur Materie. Von innen heraus verfügt die Seele über eine große Spannung, die uns Kraft verleiht.
Die Intensität wird durch eine freudige Spannung zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Menschen erzielt. Je höher diese Spannung ist, umso glücklicher und ausgeglichener sind wir.
In der Uressenz der Seele ist die Absichtserklärung Leben fest verankert. Das bedeutet: Wir sind geboren, um zu leben. Leben ist jedoch eine Frequenz, die als Kommunikationsmittel dem gesamten Universum zur Verfügung steht. Sie existiert in allem, was ist. Aus dieser Kommunikation, aus diesem Austausch, entstehen Erfahrungen. Diese Erfahrungen werden in jedem Menschen gespeichert und stellen sich auch als Selbstwertgefühl individuell im Menschen zusammen. Das heißt, das Selbstwertgefühl ist ein Zusammenfließen vieler kleiner Erlebnisse. Das Niveau oder die Ebenen des Selbst-Wert-Gefühls entscheiden wiederum darüber, ob die Lebensenergie der Seele gebremst oder gefördert wird.
Das Spontane, Freudige ist ein Anteil der Seele, der am Prozess des Erschaffens den größten Anteil besitzt und damit gestärkt werden sollte in uns. Diese Lust wird schon im kleinen Kind sichtbar – es will selbst tun, selbst bauen, selbst malen, selbst musizieren, und alles so gut es geht den Erwachsenen „selbst“ nachmachen. Es wird von einem Auch-selbst-erfahren-Wollen angetrieben. Der positive Stolz und die Liebe zu uns selbst, die wir spüren, wenn wir etwas selbst miterschaffen haben, beginnt damit schon in frühen Jahren.
Diese Erfahrungen erhöhen die Frequenzen der Seele, und das tiefe innere Gefühl von Selbstwert wird vergrößert, wird zu einem Träger von Ruhe, Geborgenheit und Freude. Umgekehrt reduzieren wir ohne positives Selbstwertgefühl unsere Fähigkeit zum Mitschöpfen und zur Kreativität. Ein andauerndes Gefühl des Ungenügend-Seins oder anhaltende Probleme nehmen uns die Konzentration für das Fließende und Freudige – was schade ist, da uns von Anfang an ein spontanes, freudiges Reagieren zur Verfügung steht.
Töne
Da die Seele mit der inneren höheren Intelligenz in jedem Menschen leuchtet, kann sie jederzeit von dieser gleichen Frequenz aufs neue berührt werden. Dies kann durch reine Töne, Musik oder auch Stimmen geschehen. Alle Töne – insbesondere die Vokale – erschaffen durch die Bewegung und Ausdehnung einen Raum. Und der Raum dehnt sich aus in andere Körper und Gegenstände – wie die Wirkung der Töne in der Meditation zeigt.
Töne oder Stimmen können von Seele zu Seele reichen und so unser Energieniveau verändern. Inhalt und Zusammenstellung der Töne sowie eine Melodie können das Öffnen der Seele fördern. Der Inhalt der Worte und die Art der Stimme können die Seele in besonderer Weise berühren, wenn die Frequenz der Seele eine besondere Reinheit trägt.
Wirkt der Absender der Schwingung durch seine Seele und durch die Absichtserklärung Leben in besonderer Behutsamkeit, setzt dies eine Resonanz im anderen Menschen in Gang. Es ist dann die Uressenz der Seele, die in der Resonanz nicht nur lebenserhaltend als Quelle im Menschen wirkt, sondern auch als selbstbestimmende, freudige, erkundende, erforschende, nach Erfolg suchende Schwingung arbeitet, die uns glücklich macht.
Die Resonanz dieser wiederbelebenden Unterstützung in der Seele, die wiederholende Übung der Frequenzen erinnert uns an die selbstbewussten, positiven Erfahrungen, die wir schon einmal gemacht haben. Eine neue Lust auf das Selbstbewusstsein, das aus der großen inneren tiefen Liebe wieder hervorkommt, findet damit eine neue Basis.
Unser Vertrauen kann von Tag zu Tag wachsen. Wenn wir Vertrauen sagen, meinen wir damit in allererster Linie das Vertrauen zu uns selbst. Es ist die Seele, die das Urvertrauen Seele und Liebe in sich trägt. Wir erfahren dann einen besseren, gesünderen Schlaf, und das Nervensystem – das Vegetativum – kann sich besser erholen. Dies ist auch der Grund, warum in unseren Meditationen oft Töne mit eingeflochten sind, um die Seele noch zusätzlich sanft zu stimulieren.
Das Potenzial der Seele würde niemals dieses Urvertrauen verlieren, doch die gespeicherten Erlebnisse verführen uns zum Misstrauen, da sie sich meist aus dem Erlebten im Außen zusammensetzen. Das Spüren und Fühlen der Außenwelt verunsichert in dem Augenblick, in dem die höhere Intelligenz der Seele auf den Widerstand einer unserer Erfahrungen stößt, die als Blockade abgespeichert ist.
© 2008 von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach
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Das Buch ist erhältlich in unserem Shop oder im Buchhandel (ISBN: 978-3-939895-03-9)


