Glossar
A - K
Die vom » Geist erschaffene Absichtserklärung zu leben, sich in der » Polarität und Materie zu erfahren, ist durch die Uressenz der Seele und die Lichtimpulse in jeder Zelle fest in uns verankert. Sie ist nicht zerstörbar und sollte von uns entsprechend in ihrer Kraft und Dynamik wieder freigelegt werden. Wenn wir uns dieser Absichtserklärung Leben bewusst werden, wird klar, dass es keine schlechten Erfahrungen und Erlebnisse gibt, sondern alles dazu dient, unseren Erlebnis- und Erfahrungsspeicher in der » Seele zu füllen. Wir sind geboren, um zu leben – also das größtmögliche Spektrum an Erfahrungen zu sammeln. (Siehe besonders Kapitel 8.)
Die zwölf Bewusstseinsebenen unserer » Seele, die jeweils unterschiedliche Absichtserklärungen und damit Ausrichtungen enthalten, werden Astral- oder Seelenebenen genannt. Die ersten sieben Ebenen sind persönliche Ebenen, die uns unterstützen, das Leben nach unserer freien Wahl zu leben. Die Ebenen acht bis zwölf sind unpersönlich und für die Einbindung in das universelle Gefüge wichtig. Alle Astralebenen dehnen sich von der Mitte einer jeden Zelle nach außen aus und liegen ineinander geschachtelt. (Siehe besonders Kapitel 3.)
» Geist drückt sich in der » Polarität aus und sendet mit dieser » Absichtserklärung Leben Lichtimpulse aus der Mitte einer jeden Zelle. Geist wird sich bewusst durch die Ausdehnung in der Materie. Dieser Vorgang ist der atomaren Kraft vergleichbar, da sie sich von nichts aufhalten lässt. Das Innerste eines Zellkerns enthält Atome. Das Innerste eines Atoms enthält Nichts – und damit Alles. So kommt es dazu, dass in jeder Zelle ein Atomares Bewusstsein existiert. (Siehe besonders Kapitel 8.)
Durch die bewusste Erweiterung unseres Verstandes und die zunehmende Wahrnehmung und Integration aller unserer » Seelenebenen kommt es zu einem erweiterten Bewusstsein. Dadurch werden eine höhere Zufriedenheit, größere Freude und Wahrnehmungen in anderen Dimensionen ermöglicht. Altes, bislang verschüttetes Wissen kann wieder an die Oberfläche treten und von uns in unser Leben integriert werden. Vergleiche auch » Bewusstsein, kleines. (Siehe besonders Kapitel 4.)
Unser auf die ersten drei » Seelenebenen beschränktes Bewusstsein, das sich mit allen sichtbaren, fühlbaren und analysierbaren Themen in dieser Realität auseinandersetzt. Vergleiche auch » Bewusstsein, großes. (Siehe besonders Kapitel 4.)
In der » Seele gespeicherte Erfahrungen und Erlebnisse, die über lange Zeit mit wiederkehrenden und meist negativen Gefühlen und Erlebnissen energetisch aufgeladen wurden. Sie können sich mit anderen Erlebnissen energetisch verbinden und so Netzwerke bilden, die wie kleine „Kraftbomben“ in uns schlummern. Blockaden wirken wie Hindernisse, die den freien Fluss unserer Energie behindern oder in andere Bahnen lenken. Sie erzeugen so Disharmonien und verführen uns dazu, Dinge aus Missverständnissen und alten Gewohnheiten zu tun, die nicht im Fluss des Lebens sind.
Die Blockaden können sich nur auf den ersten drei » Astralebenen energetisch halten. Damit stehen uns die anderen Ebenen zur Verfügung, um die Blockaden zu lockern und zu heilen. (Siehe besonders Kapitel 2 und 10.)
Als Diesseits wird der grobstoffliche Bereich bezeichnet, in dem wir uns mit unserem Körper aufhalten. Hier gelten die » Polarität und die von uns erst eingeführten Wertungen und Abstufungen in „oben und unten“, „gut oder böse“. Wir sind hier im Diesseits, um mit unserem Körper möglichst viele Erfahrungen zu machen. Vergleiche auch » Jenseits.
Beim Digitalen Bewusstsein kommt es auf den Übergang vom » Nichts ins » Sein an, sobald sich die » HEIT des Spiels in der Polarität bewusst wird und ins Sein eintaucht. Daher exis-tiert das Digitale Bewusstsein in allem Sein. Das Digitale Bewusstsein wirkt direkt und ohne Umschweife. Dieser direkte Zugang ermöglicht es uns, auf unserem Weg ohne Ablenkung durch gespeicherte Missverständnisse, » Blockaden oder karmische Betrachtungen direkt und daher schneller zum Ziel der Entwicklung zu gelangen. Das Digitale Bewusstsein ist in der Lage, zwischen » Diesseits und » Jenseits wahrzunehmen. (Siehe besonders Kapitel 16.)
Als Durchbruch bezeichnen wir die Symptome eines Menschen, die durch die energetische Veränderung während seiner Entwicklung ausgelöst werden. Alte Muster und Blockaden begehren dann sporadisch auf, da sie mit dem neu erworbenen höheren Niveau des Bewusstseins nicht zurechtkommen. Oft wehrt sich das Vegetativum gegen diese Veränderung des Gewohnten. Dies kann sich beispielsweise in vorübergehenden Kopfschmerzen, fiebrigen Intervallen, vorübergehenden Gelenk- oder Rückenschmerzen ausdrücken. Viele Durchbrüche sind jedoch körperlich gar nicht wahrnehmbar oder zeigen sich nur durch einige Stunden Unwohlsein. (Siehe besonders Kapitel 17.)
Bei diesem Diagnoseverfahren wird in speziell ausgestatteten Laboren ein Blutstropfen des Patienten elektromagnetisch untersucht, um den Zustand der Organe und Drüsen sowie die Belastung durch » Toxine ganzheitlich festzustellen. In den 70er Jahren wurde die Untersuchungsmethodik mit den Laboren, mit denen Yashi Kunz zusammenarbeitet, um die Unterscheidung von Störungen im Zellinnern und Störungen der Zellmembran erweitert.
Geist ist nichts Gespenstisches und kein Wesen, sondern eine sehr hohe Frequenz. Als All-Bewusst-Heit drückt sich Geist in der » Polarität aus und sendet mit der » Absichtserklärung Leben Lichtimpulse aus der Mitte einer jeden Zelle. Damit entsteht Leben in Raum und Zeit und wird Materie. Geist wird sich nur durch die Ausdehnung in der Materie bewusst. Die Begriffe Geist und » Gott sind identisch. Geist zeigt sich als eine unfassbare, unbegrenzte, noch nicht einmal greifbare Lichtkraft und ist mehr als Energie, mehr als eine Kraft, mehr als ein Bewusstsein. Geist ist » HEIT. (Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)
Entgegen der traditionell überlieferten Vorstellung existiert Gott nicht als richtende Instanz, sondern ist als » Geist in allem, was existiert, enthalten. (Siehe besonders Kapitel 15.)
HEIT ist Alles und kommt aus dem Ganzen. HEIT ist etwas Allumfassendes und ist der Ursprung. Beim Gewahrwerden von Alles und Nichts im » Jetzt erhalten wir eine Ahnung von der Kraft, die HEIT mit sich bringt.
(Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)
Andere Bezeichnung für » „kleines Bewusstsein“ und
» „großes Bewusstsein“.
Illusionen sind Vorstellungen, die wir uns selbst erschaffen haben. Sie können sich über die Zeit verändern, speisen sich aber auch durch das Festhalten an bereits gemachten Erfahrungen bzw. durch die Projektion bereits gemachter Erlebnisse in etwas Neues, das in der Zukunft liegt. Damit werden Illusionen auch aus der Summe unserer eigenen Historie und aus dem, was uns gerade im Umfeldbewusstsein geboten wird, genährt.
Die meisten Illusionen bestehen zu den Themen Leben, Liebe, Partnerschaft, Reichtum, Gott und Glücklichsein – hinter denen oft eine persönliche Erwartungshaltung steht. Wenn für uns hinter diesen Begriffen Enttäuschungen stehen, können die Illusionen als » Blockaden wirken. Illusionen können aber auch der Beginn von etwas Neuem sein, indem sie uns zu neuer Kreativität anspornen.
(Siehe besonders Kapitel 12.)
Das Jenseits ist nicht ein Paradies der traditionellen Vorstellung, sondern der feinstoffliche Bereich, zu dem wir zwar nicht mit unserem Körper, jedoch mit unserer Seele Zugang haben. Nur über das » Jetzt sind wir in der Lage, das » Diesseits mit dem Jenseits zu verbinden. In das Jenseits wechselt unsere Seele, nachdem sie unseren Körper verlassen hat. In einigen Bereichen des Jenseits besteht » Polarität und damit auch eine energetische Differenzierung in verschiedene Schichten – ohne eine Wertigkeit auszudrücken, sondern nur auf Basis des » Prinzips der Anziehung von gleichen Schwingungsniveaus. Da die Seelen im Jenseits ohne Körper existieren, können sie ihre gespeicherten » Blockaden nicht mehr so effektiv lösen wie dies im Diesseits mit einem Körper der Fall wäre. Ihre Entwicklungsarbeit konzentriert sich daher eher auf das Gewinnen von Erkenntnissen, die bei der nächsten Wiedergeburt mit eingebracht werden.
Das Jetzt ist ein ewiger Augenblick. Die Quelle des Alles und Nichts zu erfahren, geschieht durch das Jetzt. Im Zustand des Jetzt öffnet sich uns eine raum- und zeitlose Dimension, die einen Zugang zu allem hat. Die Vergangenheit und die Zukunft werden zu einer Ebene, die wir aus dem Jetzt betrachten können. Das Jetzt kennt kein Drama, keine Schuld, sondern nur die Liebe, die Geborgenheit, die Harmonie und einen Neubeginn in allem, was wir tun.
Dieser Zustand des Jetzt lässt sich üben und trainieren. Es liegt an unserer Übung, Vergangenheit und Zukunft so stehenzulassen, wie sie sind, um ins Jetzt zu kommen. Wenn wir erkennen, dass dieser Augenblick zu einem Zustand ununterbrochenen Loslassens wird, gibt uns das ein Bewusstsein von Raum und Zeit – und Ewigkeit. Dann erst lässt sich das Jetzt umfassend wahrnehmen.
(Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)
Aus dem Sanskrit stammende Bezeichnung, die in Buddhismus und Hinduismus dafür verwendet wird, dass ein gegenwärtiges Schicksal durch früheres Handeln – auch in vergangenen Leben – bestimmt wird. Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung:
Wir sind für alles verantwortlich, was wir erzeugen oder hinterlassen.
Es gibt aber kein Karma als „mahnenden Zeigefinger“, als ein bestrafendes » Schicksal, bei dem jemand über gut und böse richtet. Das » Prinzip von Anziehung und Abstoßung gibt uns mehr Freiraum, da wir die energetischen Muster in uns ändern können, wenn wir sie erkennen und durchdringen.
(Siehe besonders Kapitel 6.)
Im Allgemeinen verstanden als das Bündeln aller Kräfte, vor allem der Gedanken, auf etwas Bestimmtes, wie zum Beispiel das Finden einer Lösung. Ganzheitlich betrachtet ist die Konzentration aber mehr: Sie ist das Bündeln von Licht durch Geist und Seele und unterliegt nicht den Beschränkungen des » „kleinen Bewusstseins“.
Zuerst bedarf es einer Absichtserklärung. Dann erschafft sich zunächst über unseren Kopf und unser Denken ein Bewusstsein, worauf wir uns konzentrieren wollen. Wir können bei der ganzheitlichen Konzentration das Bewusstsein der gesamten Seele und damit die Kraft aller zwölf » Seelenebenen, die » Uressenz der Seele und den » Geist einsetzen und auf ein Ziel ausrichten. In der » Meditation wird die Konzentration meist dafür benutzt, um das » Atomare Bewusstsein in jeder Zelle zu erweitern.
(Siehe besonders Kapitel 9.)
© 2008 von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach
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