Glossar

A - K

Absichtserklärung Leben

Die vom » Geist erschaffene Absichtserklärung zu leben, sich in der » Polarität und Materie zu erfahren, ist durch die Uressenz der Seele und die Lichtimpulse in jeder Zelle fest in uns verankert. Sie ist nicht zerstörbar und sollte von uns entsprechend in ihrer Kraft und Dynamik wieder freigelegt werden. Wenn wir uns dieser Absichtserklärung Leben bewusst werden, wird klar, dass es keine schlechten Erfahrungen und Erlebnisse gibt, sondern alles dazu dient, unseren Erlebnis- und Erfahrungsspeicher in der » Seele zu füllen. Wir sind geboren, um zu leben – also das größtmögliche Spektrum an Erfahrungen zu sammeln. (Siehe besonders Kapitel 8.)

Astralebenen der Seele

Die zwölf Bewusstseinsebenen unserer » Seele, die jeweils unterschiedliche Absichtserklärungen und damit Ausrichtungen enthalten, werden Astral- oder Seelenebenen genannt. Die ersten sieben Ebenen sind persönliche Ebenen, die uns unterstützen, das Leben nach unserer freien Wahl zu leben. Die Ebenen acht bis zwölf sind unpersönlich und für die Einbindung in das universelle Gefüge wichtig. Alle Astralebenen dehnen sich von der Mitte einer jeden Zelle nach außen aus und liegen ineinander geschachtelt. (Siehe besonders Kapitel 3.)

Atomares Bewusstsein

» Geist drückt sich in der » Polarität aus und sendet mit dieser » Absichtserklärung Leben Lichtimpulse aus der Mitte einer jeden Zelle. Geist wird sich bewusst durch die Ausdehnung in der Materie. Dieser Vorgang ist der atomaren Kraft vergleichbar, da sie sich von nichts aufhalten lässt. Das Innerste eines Zellkerns enthält Atome. Das Innerste eines Atoms enthält Nichts – und damit Alles. So kommt es dazu, dass in jeder Zelle ein Atomares Bewusstsein existiert. (Siehe besonders Kapitel 8.)

Bewusstsein, großes

Durch die bewusste Erweiterung unseres Verstandes und die zunehmende Wahrnehmung und Integration aller unserer » Seelenebenen kommt es zu einem erweiterten Bewusstsein. Dadurch werden eine höhere Zufriedenheit, größere Freude und Wahrnehmungen in anderen Dimensionen ermöglicht. Altes, bislang verschüttetes Wissen kann wieder an die Oberfläche treten und von uns in unser Leben integriert werden. Vergleiche auch » Bewusstsein, kleines. (Siehe besonders Kapitel 4.)

Bewusstsein, kleines

Unser auf die ersten drei » Seelenebenen beschränktes Bewusstsein, das sich mit allen sichtbaren, fühlbaren und analysierbaren Themen in dieser Realität auseinandersetzt. Vergleiche auch » Bewusstsein, großes. (Siehe besonders Kapitel 4.)

Blockaden

In der » Seele gespeicherte Erfahrungen und Erlebnisse, die über lange Zeit mit wiederkehrenden und meist negativen Gefühlen und Erlebnissen energetisch aufgeladen wurden. Sie können sich mit anderen Erlebnissen energetisch verbinden und so Netzwerke bilden, die wie kleine „Kraftbomben“ in uns schlummern. Blockaden wirken wie Hindernisse, die den freien Fluss unserer Energie behindern oder in andere Bahnen lenken. Sie erzeugen so Disharmonien und verführen uns dazu, Dinge aus Missverständnissen und alten Gewohnheiten zu tun, die nicht im Fluss des Lebens sind.
Die Blockaden können sich nur auf den ersten drei » Astralebenen energetisch halten. Damit stehen uns die anderen Ebenen zur Verfügung, um die Blockaden zu lockern und zu heilen. (Siehe besonders Kapitel 2 und 10.)

Diesseits

Als Diesseits wird der grobstoffliche Bereich bezeichnet, in dem wir uns mit unserem Körper aufhalten. Hier gelten die » Polarität und die von uns erst eingeführten Wertungen und Abstufungen in „oben und unten“, „gut oder böse“. Wir sind hier im Diesseits, um mit unserem Körper möglichst viele Erfahrungen zu machen. Vergleiche auch » Jenseits.

Digitales Bewusstsein

Beim Digitalen Bewusstsein kommt es auf den Übergang vom » Nichts ins » Sein an, sobald sich die » HEIT des Spiels in der Polarität bewusst wird und ins Sein eintaucht. Daher exis-tiert das Digitale Bewusstsein in allem Sein. Das Digitale Bewusstsein wirkt direkt und ohne Umschweife. Dieser direkte Zugang ermöglicht es uns, auf unserem Weg ohne Ablenkung durch gespeicherte Missverständnisse, » Blockaden oder karmische Betrachtungen direkt und daher schneller zum Ziel der Entwicklung zu gelangen. Das Digitale Bewusstsein ist in der Lage, zwischen » Diesseits und » Jenseits wahrzunehmen. (Siehe besonders Kapitel 16.)

Durchbruch

Als Durchbruch bezeichnen wir die Symptome eines Menschen, die durch die energetische Veränderung während seiner Entwicklung ausgelöst werden. Alte Muster und Blockaden begehren dann sporadisch auf, da sie mit dem neu erworbenen höheren Niveau des Bewusstseins nicht zurechtkommen. Oft wehrt sich das Vegetativum gegen diese Veränderung des Gewohnten. Dies kann sich beispielsweise in vorübergehenden Kopfschmerzen, fiebrigen Intervallen, vorübergehenden Gelenk- oder Rückenschmerzen ausdrücken. Viele Durchbrüche sind jedoch körperlich gar nicht wahrnehmbar oder zeigen sich nur durch einige Stunden Unwohlsein. (Siehe besonders Kapitel 17.)

Elektromagnetischer Bluttest

Bei diesem Diagnoseverfahren wird in speziell ausgestatteten Laboren ein Blutstropfen des Patienten elektromagnetisch untersucht, um den Zustand der Organe und Drüsen sowie die Belastung durch » Toxine ganzheitlich festzustellen. In den 70er Jahren wurde die Untersuchungsmethodik mit den Laboren, mit denen Yashi Kunz zusammenarbeitet, um die Unterscheidung von Störungen im Zellinnern und Störungen der Zellmembran erweitert.

Geist

Geist ist nichts Gespenstisches und kein Wesen, sondern eine sehr hohe Frequenz. Als All-Bewusst-Heit drückt sich Geist in der » Polarität aus und sendet mit der » Absichtserklärung Leben Lichtimpulse aus der Mitte einer jeden Zelle. Damit entsteht Leben in Raum und Zeit und wird Materie. Geist wird sich nur durch die Ausdehnung in der Materie bewusst. Die Begriffe Geist und » Gott sind identisch. Geist zeigt sich als eine unfassbare, unbegrenzte, noch nicht einmal greifbare Lichtkraft und ist mehr als Energie, mehr als eine Kraft, mehr als ein Bewusstsein. Geist ist » HEIT. (Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)

Gott

Entgegen der traditionell überlieferten Vorstellung existiert Gott nicht als richtende Instanz, sondern ist als » Geist in allem, was existiert, enthalten. (Siehe besonders Kapitel 15.)

HEIT

HEIT ist Alles und kommt aus dem Ganzen. HEIT ist etwas Allumfassendes und ist der Ursprung. Beim Gewahrwerden von Alles und Nichts im » Jetzt erhalten wir eine Ahnung von der Kraft, die HEIT mit sich bringt.
(Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)

Ich, kleines oder großes

Andere Bezeichnung für » „kleines Bewusstsein“ und
» „großes Bewusstsein“.

Illusionen

Illusionen sind Vorstellungen, die wir uns selbst erschaffen haben. Sie können sich über die Zeit verändern, speisen sich aber auch durch das Festhalten an bereits gemachten Erfahrungen bzw. durch die Projektion bereits gemachter Erlebnisse in etwas Neues, das in der Zukunft liegt. Damit werden Illusionen auch aus der Summe unserer eigenen Historie und aus dem, was uns gerade im Umfeldbewusstsein geboten wird, genährt.

Die meisten Illusionen bestehen zu den Themen Leben, Liebe, Partnerschaft, Reichtum, Gott und Glücklichsein – hinter denen oft eine persönliche Erwartungshaltung steht. Wenn für uns hinter diesen Begriffen Enttäuschungen stehen, können die Illusionen als » Blockaden wirken. Illusionen können aber auch der Beginn von etwas Neuem sein, indem sie uns zu neuer Kreativität anspornen.
(Siehe besonders Kapitel 12.)

Jenseits

Das Jenseits ist nicht ein Paradies der traditionellen Vorstellung, sondern der feinstoffliche Bereich, zu dem wir zwar nicht mit unserem Körper, jedoch mit unserer Seele Zugang haben. Nur über das » Jetzt sind wir in der Lage, das » Diesseits mit dem Jenseits zu verbinden. In das Jenseits wechselt unsere Seele, nachdem sie unseren Körper verlassen hat. In einigen Bereichen des Jenseits besteht » Polarität und damit auch eine energetische Differenzierung in verschiedene Schichten – ohne eine Wertigkeit auszudrücken, sondern nur auf Basis des » Prinzips der Anziehung von gleichen Schwingungsniveaus. Da die Seelen im Jenseits ohne Körper existieren, können sie ihre gespeicherten » Blockaden nicht mehr so effektiv lösen wie dies im Diesseits mit einem Körper der Fall wäre. Ihre  Entwicklungsarbeit konzentriert sich daher eher auf das Gewinnen von Erkenntnissen, die bei der nächsten Wiedergeburt mit eingebracht werden.

Jetzt

Das Jetzt ist ein ewiger Augenblick. Die Quelle des Alles und Nichts zu erfahren, geschieht durch das Jetzt. Im Zustand des Jetzt öffnet sich uns eine raum- und zeitlose Dimension, die einen Zugang zu allem hat. Die Vergangenheit und die Zukunft werden zu einer Ebene, die wir aus dem Jetzt betrachten können. Das Jetzt kennt kein Drama, keine Schuld, sondern nur die Liebe, die Geborgenheit, die Harmonie und einen Neubeginn in allem, was wir tun.

Dieser Zustand des Jetzt lässt sich üben und trainieren. Es liegt an unserer Übung, Vergangenheit und Zukunft so stehenzulassen, wie sie sind, um ins Jetzt zu kommen. Wenn wir erkennen, dass dieser Augenblick zu einem Zustand ununterbrochenen Loslassens wird, gibt uns das ein Bewusstsein von Raum und Zeit – und Ewigkeit. Dann erst lässt sich das Jetzt umfassend wahrnehmen.
(Siehe besonders Kapitel 15 und 16.)

Karma

Aus dem Sanskrit stammende Bezeichnung, die in Buddhismus und Hinduismus dafür verwendet wird, dass ein gegenwärtiges Schicksal durch früheres Handeln – auch in vergangenen Leben – bestimmt wird. Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung:

Wir sind für alles verantwortlich, was wir erzeugen oder hinterlassen.

Es gibt aber kein Karma als „mahnenden Zeigefinger“, als ein bestrafendes » Schicksal, bei dem jemand über gut und böse richtet. Das » Prinzip von Anziehung und Abstoßung gibt uns mehr Freiraum, da wir die energetischen Muster in uns ändern können, wenn wir sie erkennen und durchdringen.
(Siehe besonders Kapitel 6.)

Konzentration

Im Allgemeinen verstanden als das Bündeln aller Kräfte, vor allem der Gedanken, auf etwas Bestimmtes, wie zum Beispiel das Finden einer Lösung. Ganzheitlich betrachtet ist die Konzentration aber mehr: Sie ist das Bündeln von Licht durch Geist und Seele und unterliegt nicht den Beschränkungen des » „kleinen Bewusstseins“.

Zuerst bedarf es einer Absichtserklärung. Dann erschafft sich zunächst über unseren Kopf und unser Denken ein Bewusstsein, worauf wir uns konzentrieren wollen. Wir können bei der ganzheitlichen Konzentration das Bewusstsein der gesamten Seele und damit die Kraft aller zwölf » Seelenebenen, die » Uressenz der Seele und den » Geist einsetzen und auf ein Ziel ausrichten. In der » Meditation wird die Konzentration meist dafür benutzt, um das » Atomare Bewusstsein in jeder Zelle zu erweitern.
(Siehe besonders Kapitel 9.)


© 2008 von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach
Alle Rechte vorbehalten. Keine Kopie, Speicherung und Verbreitung ohne schriftliche Zustimmung der Autoren

Das Buch ist erhältlich in unserem  Shop oder im Buchhandel (ISBN: 978-3-939895-03-9)

L - Z

Loslassen

Ein Loslassen wird oft im Zusammenhang mit der Lösung von » Blockaden verwendet. Es bedeutet, dass wir aus einem übergeordneten Verständnis um die Zusammenhänge heraus eine Lockerung unserer Betrachtung eines Themas vornehmen. Es ist ein willentlicher Akt, den wir mit einer Absichtserklärung versehen, um noch kraftvoller die alten energetischen Verstrickungen zu lösen. Die Enge der Blockade löst sich auf diese Weise auf, und ein unterstützendes Fließen der Seele wird als heilender Prozess in Gang gesetzt.
(Siehe besonders Kapitel 5 und 10.)

Meditation

Das Ziel der Meditation ist es, einen Zustand der aktiven Bewusstwerdung zu erreichen. Es wird zwischen einer aktiven, geführten Meditation und einer passiven Meditation unterschieden.

Man braucht Konzentration, um in die Meditation zu kommen, die ein Nach-innen-Gehen und der Zustand des innerlichen Versenkens ist. Wir wenden uns dabei unserem Inneren zu und gelangen in einen Zustand des Alles und Nichts, in Harmonie und Ruhe. Daher wird durch häufiges Meditieren unser Energieniveau angehoben und unsere Lust am Leben vergrößert. Alte Erkenntnisse können wiederentdeckt und neue Kräfte freigesetzt werden.
(Siehe besonders Kapitel 9.)

Nichts

Wenn wir uns auf das Nichts fokussieren, also keine Störung durch das » „kleine Bewusstsein“ zulassen, wird eine starke Konzentration in uns aufgebaut, die sich im » Jetzt ausdehnt. Wir lassen dann keine Gedanken und keine Gefühle zu und stoßen damit in eine Stille und Ruhe vor, die bis an den Ursprung von allem reicht. Damit entsteht ein neuer Raum, der uns hilft, eine neue Ausrichtung in dieser Wirklichkeit aktiv zu erschaffen.

Polarität

In unserer linearen Realität von Raum und Zeit bildet die Polarität einen gigantisch großen Raum voller Möglichkeiten, uns in unterschiedlichen Facetten auszudrücken – ganz gemäß unserer freien Wahl. Dabei wird dieser Raum von jeweils zwei Polen pro Thema bestimmt, zum Beispiel von den Polen gut und böse, oben und unten, arm und reich. Und zwischen diesen Polen können wir unendliche Erfahrungen und Eindrücke sammeln.

Die Polarität ist aber nicht nur auf die materielle, feststoffliche Ebene auf diesem Planeten beschränkt, sondern erstreckt sich auch in die feinstofflichen Ebenen hinein, die wir » Jenseits nennen. So ist in Teilen des Jenseits auch Polarität erfahrbar.
(Siehe besonders Kapitel 5.)

Prinzip von Anziehung u. Abstoßung

Dieses Prinzip gilt als eines der universellen Gesetze im Raum. Es besagt, dass durch eine energetische Anziehung (oder Abstoßung) bestimmte Situationen, Menschen oder Ereignisse von uns angezogen (oder vermieden) werden. Die in unserer Seele gespeicherten Erlebnisse und Erfahrungen bewirken, dass jeder ein ganz individuelles energetisches Muster aus zusammengesetzten Frequenzen hat. Diese Frequenzen haben ein bestimmtes Schwingungsmuster, das auf einer ihnen entsprechenden Ebene ins Universum gesendet wird. Dort vermag es als Auslöser mit anderen Schwingungen und Frequenzmustern in » Resonanz zu gehen und diese dann durch die energetische Anziehung zu uns zu holen. So kann es sein, dass wir immer wieder in gleichartige Situationen kommen oder uns von gleichartigen Menschen angezogen fühlen, bis wir die zugrunde liegenden Muster in uns verändert haben. Dies ist dann kein fremdbestimmtes » Schicksal, sondern wir selbst sind als Träger eines Musters mit einer bestimmten individuellen Anziehungs- und Abstoßungskraft die Ursache.
(Siehe besonders Kapitel 6.)

Reinkarnation, auch Wiedergeburt

Der Übergang der Seele eines Menschen in einen neuen Körper.

 

Resonanz

Als energetisches System senden wir zu jeder Zeit unbewusst und bewusst Schwingungen aus, die durch die in uns vorhandenen Speicherungen individuelle Muster enthalten. Diese Schwingungen oder Frequenzen sind also von uns persönlich eingefärbt. Trifft eine unserer gesendeten Schwingungen auf eine gleich strukturierte Schwingung im Raum, führt dies zu einer Resonanz der beiden Schwingungen miteinander, das heißt, es kommt zu einem Mitschwingen beider Schwingungen.

Dieses Mitschwingen ist auch der Grund, warum wir durch die verschiedensten Schwingungen tief in unserer Seele angesprochen werden können. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass diese Schwingungen nicht nur von Licht, Farben, Tönen oder Geräuschen ausgehen können, sondern auch von Menschen und Situationen und damit von Erlebnissen und Erfahrungen. Über das » Prinzip von Anziehung und Abstoßung wird die Resonanz dafür sorgen, dass wir Menschen, Themen und Situationen anziehen oder abstoßen. Eine Resonanz unserer Uressenz der Seele kann eingesetzt werden, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
(Siehe besonders Kapitel 8.)

Schicksal

Meist verstanden als ein Los, das von einer höheren Macht über jemanden verhängt wurde, ohne dessen Zutun und Möglichkeit, das Los abzuwenden. Durch die Entwicklungsarbeit wird rasch verstanden, dass wir nicht ausgeliefert sind und es dieses übergestülpte Schicksal von außen nicht gibt.

Wir bestimmen durch unsere mitgebrachten Muster, persönlichen Erwartungen, Einstellungen und Überzeugungen, was wir in einer bestimmten Lebenssituation tun. Damit müssten aber auch unser Glück und die fördernden Rahmenbedingungen zum Schicksal hinzugerechnet werden. Wir können jederzeit alles ändern – so sind wir nicht Spielball, sondern selbst Spieler im Spiel des Lebens.
(Siehe besonders Kapitel 6.)

Seele

Die Seele ist der Träger unseres Lebens und wurde von der Dimension » Geist erschaffen, um in der » Polarität das Spiel des Lebens erfahren zu können. Erst die Seele ermöglicht es der » HEIT, sich im » Sein zu erfahren – und ermöglicht damit uns, einen Körper zu haben, um diese Erfahrungen zu machen. Sie ist die Brücke zwischen dem physischen Bewusstsein und dem Geist in uns.

Die Seele trägt das Grundprinzip Liebe in sich und ist durch die Strukturierung in zwölf verschiedene Absichtserklärungen und damit » Seelenebenen in der Lage, die verschiedensten Wahrnehmungen zu machen. Diese Wahrnehmungen können bis in andere Dimensionen und Räume reichen, da die Seele nicht durch Raum und Zeit begrenzt ist. Beim Tod unseres physischen Systems verlässt unsere Seele den Körper.

Die Seele speichert alle Erfahrungen und Erlebnisse, die gemacht werden. Durch diese sind wir individuell geprägt. Der Urzustand der Seele jedoch ist als » Uressenz der Seele bei allen Menschen gleich. » Blockaden, also Speicherungen, die das Fließen der Energien behindern, können sich nur in den ers-ten drei Seelenebenen halten. Alle anderen Seelenebenen sind frei von Blockierungen und können nur lichtvolle, freie Speicherungen aufweisen, die zu unserer Plattform an Erlebnissen gehören.

Seelenebenen

siehe Astralebenen der Seele

 

Sein

Die Existenz und damit das Da-Sein in der » Polarität zu erfahren, ist der Grund allen Lebens. » Geist will sich in der Polarität – im Sein – erfahren.

 

Selbstbewusstsein

Wenn wir uns bewusst werden, was unser Ursprung ist und warum wir leben, kann sich eine neue Form von Selbst-Bewusst-Sein entwickeln, das sich nicht mehr durch die wertende oder hierarchische Einordnung gegenüber anderen auszeichnet.

Das Urvertrauen Liebe liegt in unserer Seele und gibt uns Kraft und Stärke. Wir wissen dann auch, dass alle Menschen durch die » Uressenz der Seele gleich geschaffen wurden und keiner mehr oder weniger wert ist als der andere. Siehe auch » Selbstwertgefühl.

Selbstwertgefühl

Wir meinen hier nicht das durch die Beschränkung auf das » „kleine Bewusstsein“ hervorgerufene Gefühl, dass wir besonders stark, mutig, groß oder erfolgreich sind, sondern das Verstehen, dass wir es uns selbst wert sein können, zu leben und vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Dieses Selbstwertgefühl verliert dadurch den vergleichenden Charakter und damit alle zu unseren Mitmenschen abgrenzenden, distanzierenden und rivalisierenden Eigenschaften. Es speist sich durch eine Kraft tief in uns und schafft Vertrauen, Harmonie, Ruhe und Zuversicht, da wir dann genau richtig sind, wie wir gerade sind – und das Bewusstsein, dass wir alles an uns ändern können, was wir möchten, um neue Wege einzuschlagen und Erlebnisse zu machen.

Das Selbstwertgefühl bringt uns durch die Erkenntnis der individuellen Erfahrungen, Speicherungen, Talente und Begabungen zu einem positiven Stolz und einer Liebe zu uns selbst, die uns Geborgenheit und damit Unabhängigkeit beschert.

Solarplexus

Der Solarplexus (auch „Sonnengeflecht“ genannt) liegt etwa eine halbe Handbreit über dem Bauchnabel in der Mitte des Körpers. Er ist als Nervengeflecht ein Hauptknotenpunkt in unserem Körper. Er ist aus energetischer Sicht das Tor und damit der Übergang von unserer Umwelt zu uns selbst. Deshalb empfeh-len wir, regelmäßig den Solarplexus energetisch zu schließen und sich dadurch gegenüber fremden Energien von außen zu schützen. Störungen unseres Nervensystems machen sich zuerst im Solarplexus bemerkbar. Durch die Stimulation der dem Solarplexus zugeordneten Bereiche am Fuß (und an der Hand) ist es möglich, für eine Entkrampfung zu sorgen und damit das wichtige Fließgleichgewicht wiederherzustellen.

Sucht

Hintergrund für alle Süchte ist, dass die Liebe, die das Leben in der Seele zusammenhält, immer weniger zum Ausdruck kommen kann. Der Mensch greift zu Ersatzprodukten, da er sich nach dieser tiefen Liebe, nach Entspannung und einem Loslassen der Konflikte sehnt. Durch den Einsatz der Ersatzprodukte kommen die Liebe und damit die Lebensenergie wieder scheinbar in den Fluss, doch das zugrunde liegende Problem, warum die Energien sonst nicht fließen können, wird nicht gelöst.
(Siehe besonders Kapitel 12.)

Toxine

Schädliche Stoffe in unserem Körper, die sich unter anderem durch den » Elektromagnetischen Bluttest nachweisen lassen. Dabei kann es sich um Folgendes handeln: Giftstoffe, Allergene, Parasiten, Umweltgifte, Spuren von Medikamenten, Farben und Lacke. Alle Toxine schwächen unser Immunsystem und sollten daher ausgeleitet werden, um uns zu entlasten.
(Siehe besonders Kapitel 11.)

Unterbewusstsein

Alles, was in der großen Seele unbewusst gespeichert ist, wird das Unterbewusstsein genannt – im Gegensatz zum Tages- oder Wachbewusstsein, das im Hier und Jetzt in dieser Realität arbeitet. Sobald Informationen aus dem Unterbewusstsein ins Wachbewusstsein gerufen werden, sind sie nicht mehr Teil des Unterbewusstseins.
(Siehe besonders Kapitel 2.)

Uressenz der Seele

Der ursprüngliche Zustand der von » Gott oder einer höheren Intelligenz erschaffenen Seele, der absolut rein ist und aus zwölf verschiedenen Ausdrucksabsichten (» Astralebenen) besteht. Diese Uressenz der Seele ist daher bei allen Menschen gleich und ist unzerstörbar. Erst durch Leben kam es durch die Speicherung von Erlebnissen und Erfahrungen zu einer Individualisierung der Seelen – ganz nach der persönlichen Ausrichtung der einzelnen.
(Siehe besonders Kapitel 3.)

Buch Phänomen Heilung von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach, 2008

Buch Phänomen Heilung von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach,
1. Auflage 2008 (ISBN 978-3-939895-03-9)

 

 

Buch Klein, hilflos, hässlich und dumm - Erlebnisse sind kein Zufall

Buch Klein, hilflos, hässlich und dumm - Erlebnisse sind kein Zufall
von Yashi Kunz.
1. Auflage 2006 (ISBN 3-939895-00-8)