Über die Autoren
Yashi Kunz

Yashi Kunz wurde im August 1946 in Baden-Württemberg geboren. Sie wuchs ohne Eltern in einfachen Verhältnissen auf dem Bauernhof ihrer Großmutter im Badischen auf. Als Kind einer Deutschen und eines Asiaten war ihre Integration in die Dorfgemeinschaft schwer. Im Alter von 13 Jahren kam zu sie zu einer Pflegefamilie, in der sie sich zwar immer noch fremd, aber beschützt fühlte.
Es blieb ihr alleine überlassen, die Abläufe im menschlichen Leben zu beobachten und ihre eigenen Schlüsse daraus zu ziehen, die andere Menschen gar nicht oder nicht in ihrer Bedeutung erkannten. Damit war der Anfang für ihre lebenslange Arbeit am und für den Menschen getan.
Nach ihrem Staatsexamen als Wirtschafterin arbeitete sie zuerst als Hilfskrankenschwester in einem großen Krankenhaus, um Erfahrungen zu sammeln. Sie war vorerst beeindruckt von den Wirkungsmöglichkeiten der Medikamente und dem Können der Ärzte. Geradezu begeistert war sie von den Fähigkeiten der Chirurgen, die sie bei Operationen erlebte. So entschloss sie sich, bei mehreren Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen zu hospitieren. Dabei trieb sie immer die Frage um, warum die Fortschritte der modernen Medizin das Wissen um die seit Jahrhunderten bewährte Heilkraft der Natur nahezu verdrängt hatten. Sie war schon lange auf die Weisheit der asiatischen Heilkunst und dabei auf die klassische Akupunktur gestoßen. In ihr kamen Diagnosen auf andere Weise als in der konventionellen Medizin zustande, und Medikamente wurden kaum verordnet. Mit zunehmender Erfahrung sah sie die Homöopathie als ein wichtiges Heilverfahren an. 1977 legte Yashi Kunz die Prüfung zur Atempädagogin und Atemtherapeutin im Institut Professor Middendorf ab. Seit der Zulassung als Heilpraktikerin 1978 arbeitet sie in eigener Praxis.
1974 heiratete Yashi Kunz den Juristen und Politiker Gerhard Kunz. Er stand als Abgeordneter im Deutschen Bundestag und als Senator in Berlin lange Jahre in der Öffentlichkeit. Sie hielt sich so weit wie möglich zurück, auch aus Rücksicht auf die Tätigkeit ihres Mannes und die lange Jahre noch bestehende Skepsis der Öffentlichkeit gegenüber alternativen Heilmethoden. 1978 wurde eine Tochter und 1982 ein Sohn geboren. Seit sich ihr Mann aus der Politik zurückgezogen hat und pensioniert ist, ist sie selbst freier in der Gestaltung ihres eigenen Wirkungskreises. Heute kann Yashi Kunz weitergeben, was sie in ihrem Leben als Mensch und als Heilende erfahren hat.
Der Anfang für ihren spirituellen Weg war in der Not ihrer Kindheit der liebevolle Hinweis der Großmutter, zu beten, also „nach innen zu gehen“, sich auf das Innere des Herzens zu konzentrieren. Alle Religionen der Welt weisen auf diesen inneren Weg hin. So fand sie Ruhe und Ausgeglichenheit und konnte den inneren Reichtum ihrer Seele erfahren. Diesen Weg des Lebens hat Yashi Kunz fortgesetzt und kann den Zugang zu ihm nun anderen Menschen zeigen. Yashi Kunz will aber vermitteln, wie jeder Mensch unabhängig von einer Religion, ganz individuell für sich, zu seiner eigenen Wahrheit und damit zu innerem Frieden kommen kann. Dafür muss jeder Mensch in aller ihm möglichen Ehrlichkeit eine eigene Entscheidung treffen. Er muss sich für sich selbst, für die innere Klarheit und Wahrheit, für das Wohl seiner Seele entscheiden.
Yashi Kunz hat ihre Erfahrungen mit westlichen und östlichen Heilmethoden wie Autogenem Training, Atemtherapie, verschiedenen Formen von Yoga und deren Meditationsarten, Rückführungstherapien, Hypnosetherapien, Astrologie, Familienaufstellungen und Transpersoneller Psychotherapie zu einer Synthese in ihrer Person gebracht. Von diesem Fundament aus kann sie dem Menschen helfen, seinen eigenen individuellen Weg zu finden.
© 2008 von Yashi Kunz und Gordon Müller-Eschenbach
Alle Rechte vorbehalten. Keine Kopie, Speicherung und Verbreitung ohne schriftliche Zustimmung der Autoren
Das Buch ist erhältlich in unserem Shop oder im Buchhandel (ISBN: 978-3-939895-03-9)

